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Ramba Zamba do Brasil – Deutschland mit 100. WM-Spiel (Sponsored Video)

Heute Abend ist es so weit. Mit den Spielen der Gruppe G startet endlich auch unsere deutsche Nationalmannschaft in die brasilianische Weltmeisterschaft 2014. In Salvador trifft das Team von Jogi Löw um 18 Uhr deutscher Zeit im 100. WM-Spiel auf die Nationalelf aus Portugal. Die Mannschaft um Weltfußballer Cristiano Ronaldo gehört zu den Geheimfavoriten auf den WM-Titel und darf keinesfalls unterschätzt werden.

Nachdem Manuel Neuer in der Pressekonferenz grünes Licht gegeben hat und bekannt wurde, dass Philipp Lahm im defensiven Mittelfeld auflaufen wird, gibt es nicht mehr viele Fragezeichen in Sachen Aufstellung. Die Viererkette hinten wird aus vier gelernten Innenverteidigern bestehen. Von links nach rechts bedeutet das Benedikt Höwedes, Mats Hummels, Per Mertesacker und Jerome Boateng. Neben Lahm erwarte ich Sami Khedira auf der 6. die offensive Dreierreihe dürfte aus Lukas Podolski, Mesut Özil und Thomas Müller bestehen. Ganz vorne wird als falsche Neun Mario Götze erwartet. Da Götze jedoch aus meiner Sicht beim Bundestrainer noch nicht das Vertrauen genießt, das er für sein Spiel benötigt, ist er in den Vorbereitungsspielen zuletzt nicht so in Erscheinung getreten, wie wir das eigentlich von ihm kennen. Daher kann ich mir durchaus auch vorstellen, dass beispielsweise ein Thomas Müller in die Spitze rückt und mit Toni Kroos ein weiterer zentraler Mittelfeldspieler ins Team kommt.

Egal wie – von einer eingespielten Mannschaft kann keine Rede sein. Denkt man zurück an den Beginn der WM-Qualifikation, als man mit traumhaften Offensivfußball die Gegner an die Wand spielte. Dann ist man nach den bisher gezeigten Leistungen im WM-Jahr sicher nicht zufrieden und ich persönlich bin nur wenig optimistisch was einen Erfolg unserer Nationalmannschaft in Brasilien angeht. Seit 2002 war ich vor jedem großen Turnier optimistisch, was den Erfolg unserer Mannschaft betrifft. Auch wenn wir bei den Turnieren nicht über die besten Spieler verfügten, so hatten wir immer eine sehr gute Mannschaft auf dem Platz, um das jeweilige Ziel erreichen zu können. Hinzu kam der Faktor, dass Deutschland eine Turniermannschaft ist. Zuschauer, die selbst nie Fußball gespielt haben, sind sicher der Meinung, dass das kein wichtiges Argument ist. Fußballspieler sind aber oft abergläubisch und vertrauen gerne auf Statistiken. Hinzu kommt die Tatsache, dass einen guten Fußballer nicht das Talent ausmacht, sondern seine Einstellung im Kopf. Nur allzu gerne redet man sich da ein, dass man bei einem Turnier gut drauf ist und weit kommt. Ich hoffe zwar, dass das auch dieser Mannschaft gelingt. Für mich spricht leider aber zu vieles dagegen.

Mit Sami Khedira, Mittelfeldstar von Real Madrid, schaffte es zum Glück nach überstandenem Kreuzbandriss noch ein ganz wichtiger Baustein noch zur WM. „Deutschland fehlen die Typen“ sagte Schalke-Star und Gruppengegner Kevin Price Boateng. Auch wenn er deswegen von vielen Seiten kritisiert wurde, gebe ich ihm Recht. Der deutsche Spieler, der am ehesten noch Leader-Qualitäten ausstrahlt, ist eben Khedira. Daher bin ich mir auch sicher, dass Jogi Löw ihn heute von Beginn an bringen wird. Insgesamt besteht das deutsche Team aber aus zu vielen Baustellen. Die größte befindet sich sicherlich im Sturm. Mit nur einem echten Stürmer nach Brasilien gereist, ist das sicherlich unsere Schwachstelle. Miroslav Klose, den ich persönlich sehr schätze, der aber mittlerweile nicht mehr die Fitness für ein komplettes WM-Turnier besitzt, wird wohl zunächst auf der Bank Platz nehmen und in der zweiten Halbzeit dann nach seiner Einwechslung für Furore sorgen.

Beginnen werden wir mit der oft geprobten und selten erfolgreichen falschen Neun. Sicherlich ein probates Mittel gegen gewisse Gegner. Für mich aber kein Allzweck-Mittel, mit dem man Titel gewinnen könnte. Immer wieder heißt es, die Spanier seien mit der falschen Neun auch Welt- und Europameister geworden. Und der FC Barcelona sei doch so erfolgreich damit. Schaut man sich die Turnier-Spiele der spanischen Nationalmannschaft aber genauer an, so wird man erkennen, dass in jedem Spiel spätestens Mitte der zweiten Halbzeit beispielsweise mit Fernando Torres ein lupenreiner Mittelstürmer eingewechselt wurde und oftmals aufgrund dessen erst die Spiele entschieden wurden. Und Barcelona hat mit Messi und mittlerweise auch Neymar derartig weltklasse Spieler auf dem Platz, dass sie jedes Spiel im Alleingang entscheiden können. Dieses System passt nicht auf unsere Mannschaft – jedenfalls nicht so gut, als dass man es zu DEM deutschen System machen könnte. Ich bin auf den Auftritt unserer Elf heute Abend gespannt und hoffe natürlich trotzdem, dass sie erfolgreichen Fußball zeigen und zumindest die Vorrunde ohne Probleme überstehen kann.

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Über den Autor

Christian Schätzle
Christian Schätzle

Christian Schätzle gründete den deutschen Fussball Blog "Der Fussball-Blogger" im Jahr 2007 und ist bis heute als Redakteur an Bord. Seit seinem fünften Lebensjahr steht der Fussball für den hauptberuflichen Webentwickler fast immer an erster Stelle in seinem Leben. Diese Leidenschaft versucht er auch in seinen Artikeln zu transportieren. 2013 ließ er sich von der Leidenschaft der Fans von Borussia Dortmund infizieren und unterstützt den Verein seitdem in guten wie in schlechten Zeiten. Schätzle selbst spielte bereits bei drei verschiedenen Fussball-Vereinen im Herrenbereich und war zudem zwei Jahre als Spielertrainer tätig. Zusätzlich zum aktiven Spielgeschehen unterstützt er ehrenamtlich die Vorstandsarbeit des FC Hirschhorn.

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