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PUMA evoPOWER – ein ganz feiner Schuh

Nach meiner mehrmonatigen Verletzungspause konnte ich die letzten Trainingseinheiten endlich wieder einmal ohne Schmerzen bestreiten und nutzte diesen Moment direkt, um den neuen PUMA evoPOWER zu testen.

Weltstars wie Yaya Touré, Dante, Marco Reus, Cesc Fàbregas oder Mario Balotelli tragen den evoPOWER seit kurzem und sind damit äußerst zufrieden. Grund genug für den Fußball-Blogger, um PUMAs neueste Kreation unter die Lupe zu nehmen. PUMA beschreibt den Schuh mit den folgenden zwei Sätzen: „Mit diesen Fußballschuhen erlebst du eine unglaubliche Power. Das Design von evoPOWER imitiert deine Barfußspielbewegung und steigert deine natürliche Spielfähigkeit.“ Ob dem Schuh diese Dinge gelingen, könnt ihr am Ende dieses Berichts lesen.

PRÄZISION
Die sogenannten AccuFoam Einsätze bieten eine gleichmäßige Fläche beim Schießen. Das sorgt für eine höhere Präzision. Nach diversen Schuss- und Passtests muss ich zugeben: Man hat deutlich mehr Spielraum beim Torabschluss oder auch beim Passspiel.

EINWIRKUNG
Der Schuh besteht an der Fußoberfläche aus in einer Richtung dehnbarem AdapLite-Obermaterial. Das AdapLite sorgt dafür, dass sich der Schuh an deine Fußbewegungen deutlich besser anpasst, als das bei Vorgängermodellen der Fall war. Biegt man seinen Fuß, so biegt sich auch der evoPOWER leich mit. Dadurch dass der Schuh unwahrscheinlich eng an deinem Fuß liegt, trifft man den Ball härter.

FLEXIBILATÄT
Der Schuh soll dem Spieler mehr Flexibilität verleihen und – wie immer – möglichst leicht sein. Die Begriffe, die dafür sorgen sollen, heißen Gradual Stability Frame und Pebax-Außensohle. Übersetzt bedeutet Gradual Stability Frame in etwa fortschreitende Flexibilität von der Ferse bis zum Vorderfuß. Das leichte Obermaterial der Schuhe aus Mikrofaser sorgt in der Tat dafür, dass der Schuh sehr leicht erscheint. Es ist fast so, als würde man den Schuh am Fuß gar nicht spüren.

STABILITÄT
Ebenfalls ein wichtiger Begriff ist die Stabilität. Der äußere sogenannte EverFIT Cage sorgt dafür, dass – vorausgesetzt die Schuhgröße passt zum Fuß – der Fuß fest im Schuh sitzt und keinen Spielraum hat. Sicherlich ist das aber von Fuß zu Fuß unterschiedlich. Innen gibt es ebenfalls einen EverFit Cage. Dieser soll den Mittelfuß verstärken und damit einfache und schnelle Drehungen und Wendungen ermöglichen.

DESIGN & FARBEN
Der Schuh ist hauptsächlich in rot-orange gehalten, selbst die Schuhbänder haben die gleiche Farbe. Die bekannten PUMA-Symbole sind schwarz. An den Innenseiten ist außerdem ein auffälliger gelber Bereich mit roten Punkten zu sehen. Auch vom Design her allgemein ist der Schuh sehr ansprechend und in sich stimmig.

PREIS
Den evoPOWER gibt es bei PUMA für 200€. Wer einen Schuh mit den oben genannten Fähigkeiten möchte, der muss heutzutage mindestens 200€ auf den Tisch legen. Somit ist der Preis gerechtfertigt.

Insgesamt hat mich der Schuh auf alle Fälle überzeugt. Er verbindet Leichtigkeit, Passgenauigkeit und Flexibilität in einer optimierten Mischung. Er maximiert die Leistung, ohne dafür Abstriche bei Stabilität und Komfort zu machen. Positiv erwähnen möchte ich noch die herausnehmbare Innensohle. Nicht bei allen Schuhen ist das möglich. Und wenn es möglich ist, ist immer noch die Frage, ob die eigene Sohle optimal passt. Wünschenswert wäre auf jeden Fall, dass die Sportartikelhersteller in Zukunft mehr Wert darauf legen. Denn es gibt immer mehr Fußballer, die ihre eigene, orthopädisch angepasste Einlegesohle nutzen.

Fazit: Bravo PUMA – Ich werde den evoPOWER mit Sicherheit noch öfters tragen. Ein klasse Schuh!

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Über den Autor

Christian Schätzle
Christian Schätzle

Christian Schätzle gründete den deutschen Fussball Blog "Der Fussball-Blogger" im Jahr 2007 und ist bis heute als Redakteur an Bord. Seit seinem fünften Lebensjahr steht der Fussball für den hauptberuflichen Webentwickler fast immer an erster Stelle in seinem Leben. Diese Leidenschaft versucht er auch in seinen Artikeln zu transportieren. 2013 ließ er sich von der Leidenschaft der Fans von Borussia Dortmund infizieren und unterstützt den Verein seitdem in guten wie in schlechten Zeiten. Schätzle selbst spielte bereits bei drei verschiedenen Fussball-Vereinen im Herrenbereich und war zudem zwei Jahre als Spielertrainer tätig. Zusätzlich zum aktiven Spielgeschehen unterstützt er ehrenamtlich die Vorstandsarbeit des FC Hirschhorn.

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2 Kommentare

  1. WM 2014 sagt:

    toller Schuh, höherpreisige Fußballschuhe zahlen sich aus, die hat man auch länger..

  2. Max sagt:

    Na das nenn ich mal einen Schuh in den Nationalfarben 😉 Sehe ich so ähnlich wie der Vorredner … Qualität hat eben oft seinen Preis! Aber oft lohnt es sich auch den Mehrpreis zu bezahlen.

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Die Redaktion des Fussball-Bloggers wendet sich bereits seit 2007 mit ihren Artikeln an Fussball-interessierte Leser und deckt dabei alle Bereiche des Fußballs ab. Dazu zählen u.a. der internationale, der nationale und der regionale Fußball, sowohl bei Männern als auch bei Frauen und auch der virtuelle Fußball wird behandelt. Neben interessanten Geschichten rund um die eigentliche Sportart informiert Der Fußball-Blogger außerdem über neue Produkte und Trends im Fußball wie beispielsweise Fußball-Schuhe, Trikots oder Bälle.