Was macht eigentlich?

Jürgen Klopp – Trainerlegende und Werbeikone (Sponsored)

07.07.2017 Nachdem Jürgen Klopp im Oktober 2015 das Teammanager-Amt beim englischen Traditionsverein FC Liverpool übernahm, war die Euphorie sowohl in England als auch in seinem Heimatland Deutschland riesig. Die Erfolge, welche er in den Jahren zuvor mit Borussia Dortmund einfuhr, verschafften dem sympathischen Schwaben ein sehr hohes Ansehen über die Ländergrenzen hinweg.

Nach sieben Jahren als Trainer bei Mainz 05 und genauso vielen Jahren als Trainer beim BVB, in denen er mit beiden Vereinen alle Höhen und Tiefen durchlebte, war klar, dass sein nächster Verein einer der ganz Großen werden würde. Auch ein Posten als Nationaltrainer war im Bereich des Möglichen. Als die Reds aus Liverpool unter Teammanager Brendan Rodgers einfach nicht ins Rollen kamen, wurde dieser dann durch den deutschen Erfolgstrainer ersetzt.

Durchschnittliche erste Saison in England

Nach der anfänglich überschwänglichen Euphorie um die Person Klopp mussten die Verantwortlichen dennoch relativ schnell feststellen, dass mit dem vorhanden Kader keine großen Sprünge möglich sind. Und so übernahm Kloppo das Team auf Platz 10 und schaffte am Ende der Saison lediglich Platz 8. Also auch in der Folgesaison 2016/2017 keine Champions League im altehrwürdigen Stadion an der Anfield Road. Klopps Team zeigte zwischendurch immer wieder den aus Dortmunder Zeiten bekannten und sehr beliebten Spielstil mit frühem, aggressivem Anlaufen des Gegners und zielstrebigem Abschluss. So erreichte man neben dem Ligapokal-Endspiel gegen Manchester City auch das Endspiel der UEFA Europa League gegen den FC Sevilla. Leider zeigte sich in beiden Spielen, dass es dem FC Liverpool von heute an Qualität mangelt, um wie in früheren Zeiten die ganz großen Titel einzufahren.

Mit einigen Neuzugängen und viel Hoffnung startete man dann in die neue Saison. Weil das europäische Geschäft jedoch verpasst wurde, blieben hochkarätige Neuzugänge leider aus. Kloppo gelang es eine harmonische Mannschaft zu formen, die zwar über die gesamte Saison hinweg kein einziges Topspiel verlor. Gegen die sogenannten Kleinen lies man jedoch zu viele Punkte liegen und landete deswegen nur auf dem vierten Tabellenplatz, der das Team aber immerhin zur Qualifikation für die Champions League berechtigt. Obwohl sich das Starterfeld in dieser Qualifikationsrunde durchaus sehen lassen kann, erwarte ich, dass sich der FC Liverpool am Ende durchsetzt und kommende Saison Champions League spielt. Damit einhergehend sollten auch wieder hochkarätige Transfers möglich werden. Um die Clubs aus London und Manchester ernsthaft im Kampf um den Titel in der Premier League angreifen zu können, muss Jürgen Klopp seinen Kader sowohl in der Breite als auch in der Spitze verbessern. Man darf also auf die neue Saison gespannt sein. Ein interessantes Thema wird sicherlich auch der Zeitpunkt sein, zu dem die Verantwortlichen des FC Liverpool an Kloppo herantreten, um mit ihm über eine Vertragsverlängerung zu sprechen. Nicht umsonst spekulieren einige Experten in Deutschland bereits darauf, dass Klopp sehr gute Karten als Nachfolger von Carlo Ancelotti beim FC Bayern hätte.

Erfolg auch als Werbeikone für Opel und Warsteiner

Aber auch abseits von Sport und Familie läuft es für Kloppo gerade richtig rund. So darf man ihn wohl mittlerweile als Werbeikone titulieren. Zu seinen bekanntesten Werbeverträgen zählen sicherlich die beiden Kooperationen mit dem Automobilhersteller Opel und der Brauerei Warsteiner. Dem damals kriselnden Automobilhersteller hilft er mit seinen authentischen Auftritten zu einem positiven und modernen Ansehen.

Und ebenso funktioniert das in seiner zweiten Saison für die Warsteiner Brauerei, wo er für die drei Sorten Pilsener Alkoholfrei, Herb Alkoholfrei und Radler Alkoholfrei wirbt – drei Geschmacksprofis mit vollem, herbem und fruchtigem Geschmackserlebnis. Der neueste Clou ist eine Werbeserie, die seit dem 26. Mai zu sehen ist. Unter dem Motto „Auf ein Wir“ trifft Klopp Caroline Kebekus, Moritz Bleibtreu und Sebastian Kehl auf ein Warsteiner Alkoholfrei an der Theke in einer Bar, deren Barkeeper Patrick Owomoyela ist. Aus diesen ungezwungenen Thekengesprächen entstanden einige unterhaltsame Video-Clips wie ihr im folgenden Ausschnitt in Folge 3 mit Caroline Kebekus sehen könnt.

 

Der Allrounder Jürgen Klopp

Es läuft also einfach rund für Jürgen Klopp. In allen Lebensbereichen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind, kann er Erfolge vorweisen. Zudem macht er auf mich einen sehr sympathischen und kompetenten Eindruck. Schade dass man ihn bei Welt- und Europameisterschaften nicht mehr als Experte im Fernsehen sehen kann. Ich drücke Kloppo die Daumen, dass er in der kommenden Saison noch mehr Erfolg auf der Insel haben wird. Aus Sicht eines BVB-Fans kann ich mir Kloppo beim FC Bayern überhaupt nicht vorstellen. Aus neutraler Sicht würde es der Bundesliga aber sicher gut tun, wenn er wieder bei einem deutschen Topverein arbeiten würde. Wir dürfen gespannt sein, wo ihn seine Reise hinführt.

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