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Die Bayern im Viertelfinal-Rückspiel der Champions League bei Real Madrid

Der Rekordmeister muss in Madrid ein 1:2 aufholen

17.04.2017 Mit einem 1:2 aus dem Hinspiel in München müssen die Bayern nun zum Rückspiel in die spanische Hauptstadt reisen. Sicherlich keine leichte Aufgabe. Aber abschreiben sollte man den deutschen Rekordmeister noch lange nicht. Auch wenn die vergangenen Jahre eher „mau“ aussahen im deutsch-spanischen Vergleich für die Münchner.

Endstation Spanien

Nach dem Triumph in der Königsklasse 2013 gegen den BVB war in den darauffolgenden drei Jahren stets gegen einen der drei großen spanischen Vertreter Schluss. 2014 waren es bereits die Königlichen aus Madrid, die den Bayern im Viertelfinale die „Lederhosen auszogen“. Damals verlor man mit 0:4 im Rückspiel in München nachdem man mit einer 1:0 Niederlage aus Madrid in die Partie gestartet war. 2015 hieß der Spielverderber eine Runde später im Halbfinale dann Barcelona. Im Camp Nou musste man sich mit 3:0 geschlagen geben. Da reichte dann auch eine couragierte Leistung im Rückspiel und der daraus resultierende 3:2 Sieg nicht mehr zum Weiterkommen. Ein Jahr später war es wieder Madrid. Aber dieses Mal Atlético. Auch hier spielte man zunächst in Spanien und verlor mit 1:0. Im Rückspiel obsiegte man zwar wieder mit 2:1 in München, aber auch das reichte nicht für den Einzug in die nächste Runde. Nun ist es wieder Real und erneut eine Hinspiel-Niederlage.

Veränderte Vorzeichen

Allerdings spielte man dieses Mal zuerst in Deutschland und reist nun im Rückspiel gen Süden. Es gilt nun vor Allem endlich mal wieder ein Tor auf spanischem Boden zu erzielen, denn das gelang in den drei vorgenannten Vergleichen nicht ein einziges Mal. Zudem muss man natürlich aufgrund der zwei Auswärtstore von Real den Laden hinten dichthalten, was bei den Offensiv-Qualitäten von Madrid immer schwer zu bewerkstelligen ist. Erst Recht wenn man selbst treffen muss.

Lewandowski wieder an Bord

Ein erster Schritt zu einem Tor könnte die Rückkehr von Robert Lewandowski sein. Auf ihm ruhen die Hoffnungen der meisten Bayern-Fans. Sein Vertreter im Sturmzentrum im Hinspiel, Thomas Müller, wusste wenig zu überzeugen. Ebenso wie gegen Bayer Leverkusen in der letzten Bundesliga-Partie (0:0).

Pepe und Varane nach wie vor verletzt

Fehlen werden Real mit Pepe und Varane zwei potentielle Stammspieler in der Innenverteidigung. Wie auch im Hinspiel dürfte wohl Nacho neben Sergio Ramos auflaufen. Eventuell könnte dieser „Ersatz-Verteidiger“ in entscheidenden Momenten gegen Lewandowski den Kürzeren ziehen und somit wären Tore im Santiago Bernabeu für die Bayern durchaus realistisch. Ebenso wird Gareth Bale den Madrilenen fehlen. Also ein kleiner Speed-Dämpfer in der spanischen Offensive.

Boateng verletzt, Martinez gesperrt

Aber auch bei den Bayern gibt es Probleme in der Innenverteidigung. Jerome Boateng fällt wiederum verletzt aus und Javier Martinez ist nach seiner gelb-roten Karte im Hinspiel gesperrt. Man darf gespannt sein wer diese Lücke füllen wird. Vielleicht rückt David Alaba wieder nach innen und macht somit auf außen Platz für Juan Bernat. Oder Joshua Kimmich darf wie einst unter Pep Guardiola mal wieder in der Innenverteidigung ran. Es könnte auch sein, dass Xabi Alonso als ballstarker Spieler nach hinten rückt um den Spielaufbau zu koordinieren. Auf jeden Fall wird Carlo Ancelotti eine schlagkräftige Truppe auf die Beine stellen. Als Bayern-Fan hoffe ich natürlich auf einen Sieg der Münchner, der dieses Mal auch zum Weiterkommen reichen würde. Ob es auch tatsächlich so kommen wird, zeigt sich morgen. Wir vom Fußball-Blogger sind da wieder in Essen, zu Gast beim Bitburger-Fantalk in der 11-Freunde-Bar um zusammen mit den TV-Experten das Spiel zu sehen.

Ich tippe auf ein 3:1 für die Bayern. Sicherlich ein Tipp gemischt aus Überzeugung und Hoffnung, aber ich bin dennoch zuversichtlich, dass endlich einmal Schluss ist mit diesem spanischen Fluch und „La Bestia Negra“ (Die Schwarze Bestie), wie die Bayern in Spanien genannt werden, mal wieder ihrem Namen gerecht wird.

Über den Autor

André Kuhn

André Kuhn ist seit 2015 mit im Redaktions-Team des Blogs "Der Fußball-Blogger". Die Freundschaft zu Christian Schätzle und somit auch der Kontakt zum "Fußball-Blogger" entspringt, wie soll es auch anders sein, dem Fußball selbst. Seit einigen Jahren - mit kleinen Unterbrechungen - sind die beiden im gleichen Verein aktiv und seit geraumer Zeit sogar zusammen mit Vorstandsarbeit betreut. Der Fussball ist somit Bestandteil eines jeden Tages. So ist es nicht verwunderlich, dass man auch in Sachen Weblog gut harmoniert und diesen Weg online gemeinsam fortführt. Von Kindesbeinen an schlägt das Herz von André Kuhn für den FCB aus München und er ist daher besonders an diesem Verein aber auch an der gesamten Fußballwelt interessiert und teilt seine Gedanken gerne mit euch.

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